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Richtungweisend im Zeichen der Kompassnadel

Laminat und Stringer -
Das Rückgrat einer erstklassigen Bavaria-Segelyacht:

Unsere Laminierhallen ermöglichen eine beispiellose, qualitätsgesicherte und rationelle Fertigung von Rümpfen und Decks. Formen durchlaufen einen festgelegten Fertigungskreis. Klimatisierte Laminierräume mit permanenter Luftfeuchtigkeits- und Temperaturüberwachung garantieren einen konstanten Laminierprozess.

Auftragsbezogen zugeschnittene Glasfasermatten garantieren einen spezifikationsgetreuen Laminataufbau.

Alle GFK-Produkte und Formen werden in einer klimatisierten Halle gelagert. Dies dient der Langlebigkeit von Formen, einer gleichmäßigen Aushärtung, und somit der Qualität der Bootskörper. Die äußerste Lage des Laminataufbaus nach dem Gelcoat wird als Kombination von Isophtalsäureharz und pulvergebundenen Matten eingelegt. Diese Vorgehensweise steht für eine effektive Wassersperre und als Schutz vor Osmose. Durch Überlappung im Kielbereich ist die Laminatstärke gegenüber den Bauvorschriften teilweise verdoppelt.



Oberhalb der Wasserlinie und im Deck wird ein Sandwichlaminat mit PU-Schaumkern verwendet. Die Schaumfestigkeit und die richtigen Materialeigenschaften sind von unabhängigen Zertifizierern bestätigt.

Der Schaumkern dient zur Isolierung, Dämmung und Verstärkung von Rumpf und Deck. Im Laminat sind neben konventionellen Glasmatten auch sogenanntes Multiaxial-Rovinggewebe verarbeitet. Um Kollisionsschäden, beispielsweise durch Treibgut zu minimieren, sind besonders gefährdete Partien im Bugbereich mit schlaghemmendem Aramidgewebe geschützt.

Zur Aushärtung werden die Formen mit den laminierten Decks bzw. Rümpfen in die Temperkammern transportiert. Wrangen und Stringer werden bei Bavaria grundsätzlich anlaminiert.